Hawaii ist etwa fünf Flugstunden von San Francisco entfernt und der 50. Bundesstaat der USA. Die Inselkette besteht aus acht größeren Hauptinseln, von denen sechs für Touristen zugänglich sind: O’ahu, Kauai, Maui, Molokai, Big Island of Hawaii und Lanai. Wir haben die ersten drei besucht und jeweils etwa fünf Tage auf den ersten beiden verbracht. Für Maui haben wir 7 Tage eingeplant. Für uns war es die perfekte Mischung aus Strand, Chillen und Wandern.

Jede Insel hatte ihren eigenen Charme und bot eine einzigartige Mischung aus Aktivitäten. Ich möchte keine missen.


O’ahu

Nach fünf Stunden Flug landeten wir abends im Dunkeln auf O‘ahu. Unsere Aufregung war groß, und nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten (es gab übrigens ein Upgrade 😉), machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in Kailua. Unser Vermieter Kay, ein sympathischer Deutscher aus Erfurt, der seit zwölf Jahren auf Hawaii lebt, wartete bereits auf uns.

Während der Fahrt konnten wir es kaum glauben, dass wir tatsächlich auf Hawaii waren. Es war dunkel und regnete – ein Anblick, der uns eher an Castrop-Rauxel erinnerte als an das paradiesische Hawaii 😳. Dennoch, unsere Vorfreude war ungetrübt.

Kay, der als Fußballprofi nach Waikiki ausgewandert war, gab uns noch einige wertvolle Tipps für unseren Aufenthalt. Obwohl die Zeitverschiebung von drei Stunden uns etwas aus dem Takt brachte, waren wir pünktlich um 6 Uhr morgens wach. Die Vorfreude auf den Strand ließ uns keine Ruhe, schließlich ist das genau das, was Hawaii 🌺 ausmacht.

Gesagt, getan: In nur sechs Minuten standen wir am Strand. Der Anblick war überwältigend und magisch zugleich. Wir konnten es kaum fassen, dass wir tatsächlich hier waren. Hier sind unsere ersten Bilder von diesem unvergesslichen Moment:

Auf dem Rückweg zum Haus sahen wir das nun auch das erste Mal. Ein größerer Bungalow mit Hawaii Feeling😉 

Am selben Tag sind wir nach Waikiki gefahren, ein Muss für jeden Hawaii-Besucher. Die Jungs konnten es kaum erwarten und gingen sofort Boogie-Boarden. Die Atmosphäre hier war einfach unglaublich. Die Uferpromenade war voll mit Surfern, Aussteigern, Homeless und Touristen. Was für ein Feeling 😉!

Während die Jungs sich in die Wellen stürzten, gönnte ich mir einen Iced Latte Macchiato, der auf Hawaii schnell zu meinem Lieblingskaffee wurde. Starbucks wurde zu unserer zweiten Heimat, wir konnten gar nicht mehr zählen, wie oft wir da waren. Ein Stück von zu Hause 😉

Waikiki hat so viel zu bieten – von belebten Stränden bis hin zu charmanten Cafés und kleinen Läden. Der Kontrast zwischen der entspannten Strandatmosphäre und dem geschäftigen Treiben der Stadt ist faszinierend.

So ließen wir den Tag ausklingen, voller Vorfreude auf das Schnorcheln am nächsten Morgen. Meine neue Tauchmaske musste schließlich eingeweiht werden 😉. Auf O‘ahu gibt es einige großartige Schnorchelspots, und wir entschieden uns für Sharks Cove (ein Tipp von Kay) Übrigens: Haie haben wir dort nicht gesehen.

Obwohl die Korallen, wie an vielen anderen Orten weltweit, schon ziemlich abgestorben sind – sicherlich ein Ergebnis des täglichen Andrangs von unzähligen Menschen – bot uns das Meer dennoch einen faszinierenden Anblick. Unser Highlight: Wir haben unsere erste Meeresschildkröte gesichtet! Ein unvergesslicher Moment, der unsere Begeisterung für das Schnorcheln nur noch steigerte. Wir wollten mehr davon !!!!

By the way… Meine Tauchmaske hatte dann Nick auf 😳. Aber das tat der Freude keinen Abbruch.

Den nächsten Tag verbrachten wir am legendären North Shore und im charmanten Surferstädtchen Haleiwa. Hier findet man die perfekten Wellen, die im Winter bis zu 9 Meter hoch werden und die besten Surfer der Welt anziehen. Im Sommer sind die Strände allerdings weniger spektakulär, von Wellen keine Spur.

Haleiwa ist ein malerischer Ort, gesäumt von kleinen Läden, netten Lokalen und vor allem bekannt für seine Foodtrucks. Beim Stöbern in verschiedenen Reiseblogs  stieß ich immer wieder auf Giovanni's Shrimp Truck, der für seine Butter-Knoblauch-Shrimps berühmt ist. Natürlich mussten wir das ausprobieren – und finden diese sehr lecker!!!

Die Foodtrucks sind überall auf Hawaii zu finden und bieten eine nette Alternative zu traditionellen Restaurants. Allerdings sollte man nicht denken, dass das Essen hier günstiger ist. Hawaii, insbesondere O‘ahu, gehört zu den teuersten Orten der Welt, und das merkt man auch an den Preisen der Foodtrucks.

Anbei ein paar Bilder vom Boogie-Boarden, das konnten wir perfekt an unserem Hausstrand machen😉

Wenige Tage später kamen wir mit unseren Nachbarn in Kontakt, einem sympathischen Schweizer Paar, das sich mitten auf ihrer Weltreise befand. Sie gaben uns einen großartigen Tipp: eine Schnorcheltour zu einem vorgelagerten Riff, das eine besondere Attraktion bereithält – eine Sandbank mitten im Meer, auf der man schnorcheln kann. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen!!!

Zwei Tage später machten wir uns auf den Weg. Die Bootstour zur Sandbank war bereits ein Highlight für sich, mit kristallklarem Wasser und atemberaubenden Ausblicken auf die Küste von Oahu. Als wir die Sandbank erreichten, waren wir überwältigt: ein kleiner Fleck Sand mitten im Ozean. Leider war es etwas kalt an diesem Tage und das wird mit einem nassen Lycra nicht besser😳 Wir  haben einiges unter Wasser gesehen, aber durch die vielen Menschen leider auch wenig Fische und schon gar keine Schildkröten. 

Hier sind einige Eindrücke von unserer Schnorcheltour zur Sandbank:

Wir sind an fast jedem Tag über die Insel gefahren, die Vegetation und die Strände sind sehr abwechslungsreich und man weiß nie, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet.

An unserem letzten Tag wollten wir nun auch Honolulu von oben sehen und bestiegen den Diamond Head. Dieser beeindruckende vulkanische Tuffkegel erhebt sich in der Nähe von Honolulu und entstand vor etwa 300.000 Jahren durch eine kurze, aber gewaltige Eruption. Heute zählt er zu den bekanntesten Wahrzeichen Hawaiis.

Am Tag zuvor mussten wir leider feststellen, dass man ein Permit (Genehmigung) benötigt, um den Krater zu besteigen. Also standen wir nun um 15 Uhr erneut vor dem Eingang und hofften, dass uns die Sonne beim Wandern nicht allzu stark auf den Kopf scheinen würde.

Die Wanderung zum Gipfel von Diamond Head ist zwar anspruchsvoll, aber jede Mühe wert. Der Pfad schlängelt sich durch üppige Vegetation und bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Oben angekommen, wurden wir mit einem spektakulären Panorama belohnt: Vor uns erstreckte sich die endlose Küste von Waikiki, das funkelnde Blau des Pazifiks und die beeindruckende Skyline von Honolulu. Der Anblick war schlichtweg atemberaubend und ein perfekter letzter Tag auf  O‘ahu. 

Diamond Head ist nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch ein Ort voller Geschichte. Während des Aufstiegs stießen wir auf alte Bunker und Aussichtspunkte, die an die militärische Bedeutung des Kraters während des Zweiten Weltkriegs erinnern.

Der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt !

Mit all diesen Bilder im Kopf verließen wir nun O‘ahu und freuen uns auf Kauai. Diesmal fliegen wir mit Hawaiian Airlines. 🌺


Kauai

Nach einem wirklich kurzen Flug landeten wir auf Kauai, der ältesten bewohnten hawaiianischen Insel, die für ihre üppigen Regenwälder und spektakulären Landschaften bekannt ist. Diese umfassen den atemberaubenden Waimea Canyon und die beeindruckende Na Pali Coast. Wegen ihrer natürlichen Schönheit und Abgeschiedenheit wird Kauai oft als “Garteninsel” bezeichnet.

Unsere Unterkunft lag 45 Minuten vom Flughafen entfernt, aber vorher mussten wir noch unseren Mietwagen abholen. Auf Kauai gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr, diesmal war es also Avis und eine eher kleiner KIA. Die Koffer mussten wir regelrecht hineinstopfen, aber das war egal – er musste ja nur bis zur Unterkunft reichen.😉

Kauai hat eigentlich nur eine Straße, die halb um die Insel herum führt, und auf diesem Weg konnten wir schon viel von der berühmten Vegetation sehen. Alles war grün! Kauai ist für seinen hohen Niederschlag bekannt, besonders im zentralen Berggebiet um den Mount Waialeale, das als einer der nassesten Orte der Erde gilt. Diese hohen Niederschlagsmengen tragen zur üppigen Vegetation und den zahlreichen Wasserfällen der Insel bei.

In unserer Unterkunft fühlten wir uns sofort wohl und freuten uns auf die kommenden Tage. Alles hier ist etwas beschaulicher als auf O‘ahu. Wer mich kennt, weiß, dass ich Trubel ganz gerne mag, deswegen musste ich mit Kauai erst einmal warm werden. Übrigens wird Kauai später zu meiner Lieblingsinsel.😍

Wenn wir an einem neuen Ort ankommen, lesen wir immer erst die Tipps von anderen Reisebloggern. Diese haben wir im Vorfeld alle auf unserem Trello-Board hinterlegt (ich liebe Trello!). So stimmen wir uns jedes Mal ein und entscheiden, was wir unternehmen wollen. Für unseren Aufenthalt auf Kauai war uns schnell klar: Auf dieser Insel wollten wir unseren Hubschrauberrundflug machen! 

Kauai bietet eine Vielzahl von Anbietern für solche Touren. Nach einiger Recherche entschieden wir uns für einen Anbieter, der private Touren anbietet und Hubschrauber mit Open Door (offenen Türen) fliegt. Am nächsten Tag konnte es auch schon losgehen. Bevor wir abhoben, bekam ich noch eine Sicherheitsschnur für mein Handy, damit es nicht runterfällt 😉

Unser Pilot Paolo kam aus der Schweiz, was uns ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gab. Letztendlich entschieden wir uns jedoch, die Türen geschlossen zu lassen – Nick war das mit den offenen Türen doch nicht ganz geheuer. Das führte allerdings dazu, dann auf einigen Bildern die Scheiben des Hubschraubers zu sehen sind😳

Der Flug selbst war atemberaubend. Wir flogen über Regenwälder, Wasserfälle und die atemberaubende Küstenlinie der Na Pali Coast. Die Aussicht war einfach spektakulär, und Paolo gab uns während des Flugs interessante Einblicke in die Geschichte und Geografie der Insel.

Hier sind einige Eindrücke unseres unvergesslichen Erlebnisses:

- **Waimea Canyon:** Auch bekannt als der „Grand Canyon des Pazifiks“, beeindruckte uns dieser riesige Canyon mit seinen tiefen Schluchten und farbenprächtigen Felsformationen.
- **Na Pali Coast:** Diese unzugängliche Küste ist nur aus der Luft oder vom Wasser aus zu sehen. Die schroffen Klippen und das tiefblaue Meer waren ein echtes Highlight.
- **Wasserfälle:** Wir sahen zahlreiche Wasserfälle, die sich aus schwindelerregender Höhe in die Tiefe stürzten. Besonders beeindruckend war der Manawaiopuna-Wasserfall, bekannt aus dem Film „Jurassic Park“.

Der Rundflug über Kauai war zweifellos eines der Highlights unserer Reise. Wir würden es sofort wieder tun, ein sehr erhabenes Gefühl 🤩

Noch etwas wackelig auf den Beinen nach unserer Reise, wollten wir den Tag mit einem Strand Besuch ausklingen lassen und entschieden uns für den Tunnel Beach. Dieser Strand ist auch bekannt durch das vorgelagerte Schnorchelriff, das Heimat vieler Schildkröten ist. Er liegt ganz im Norden der Insel am Ende der Straße.

Schon allein die Anfahrt war ein Erlebnis für sich. Sie führte uns mitten durch dichte Regenwälder und an bunten Holzhäusern vorbei. Es fühlte sich an, als wären wir im Paradies angekommen. 😍

Der Tunnel Beach ist unglaublich schön, mit seinen leuchtenden Farben und den majestätischen Bergen im Hintergrund. Wir konnten einige Schildkröten und Schwärme von Fischen beobachten, die das kristallklare Wasser durchzogen. Es war sofort klar, dass wir diesen Strand häufiger besuchen würden.😉

Mein großer Wunsch war es, einen Teil des legendären Kalalau Trails zu gehen, der sich auf Kauai befindet. Dieser herausfordernde Wanderweg erstreckt sich über 18 Kilometer entlang der spektakulären Na Pali Coast und ist bekannt für seine atemberaubenden Ausblicke. Leider benötigt man dafür ein Permit, das wir nicht vorgebucht hatten. 😉

Stattdessen entschieden wir uns für einen neuen Trail – den Ho’opi’i Falls Trail. Dieser etwa 3,5 Kilometer lange Wanderpfad führt entlang des Kapa’a Stromes zu zwei rauschenden Wasserfällen, die zum Baden einladen. Hier bekommt man ein richtiges “Regenwald-Feeling”. Übrigens, dieser Wasserfall diente als Drehort für Jurassic Park! Uns hat er richtig gut gefallen. 😉

Anbei noch ein paar weitere Eindrücke von Kauai … bevor es nun nach Maui weitergeht.


Maui

Die zweitgrößte Insel Hawaiis, Maui, verzaubert mit traumhaften Stränden und atemberaubenden Landschaften. Voller Vorfreude haben wir 7 Tage Übernachtung in Kihei gebucht, einem der Hauptorte auf Maui. Die Unterkunftssuche war im Vorfeld etwas knifflig, da die Stadt Lahaina im letzten Jahr fast vollständig abgebrannt ist. Doch unsere Unterkunft hat uns nicht enttäuscht: fußläufig zum Strand und Supermarkt gelegen – in Amerika eine echte Seltenheit.

Schon in der Vorbereitung auf Maui war klar, dass wir den Sonnenaufgang am Haleakala Vulkan erleben wollten. Dieser Moment soll wahrhaft magisch sein. Um das Spektakel genießen zu können, benötigt man jedoch ein Permit, denn täglich dürfen nur 500 Menschen den Sonnenaufgang dort oben bewundern. Aber dazu später mehr …

Ein weiteres Highlight unserer Reise sollte die malerische Road to Hana werden, mit ihren beeindruckenden Wasserfällen und üppigen Regenwäldern.

Am Nachmittag zog es uns jedoch in den Norden zu den berühmten Wellenreitern von Maui. Der Ho’okipa Beach ist ein weltberühmter Surfspot, bekannt für seine beeindruckenden Wellen und idealen Bedingungen für Windsurfer – allerdings nur im Winter. Im Sommer zeigt er sich eher beschaulich. Dieser Beach ist zudem auch dafür bekannt, das dort immer wieder Schildkröten zu sehen sind😉 Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher ins charmante Paia, ein kleines Hippie-Dorf mit einzigartigen Läden und gemütlichen Cafés.

Am nächsten Tag brachen wir früh auf, um die berühmte Road to Hana zu erkunden. Dank eines Tipps von einem anderen Reiseblog entschieden wir uns, die Straße entgegen dem Uhrzeigersinn zu fahren. Der große Vorteil: Es ist weniger Verkehr und man hat ständig die Meerseite im Blick, was für atemberaubende Aussichten sorgt. 😉 

Die Road to Hana erstreckt sich über etwa 100 Kilometer und windet sich entlang der malerischen Küste von Maui. Für die gesamte Strecke, inklusive der zahlreichen lohnenswerten Stopps, sollte man einen ganzen Tag einplanen, um die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen zu können. Um gut gestärkt in den Tag zu starten, frühstückten wir gleich zu Beginn im gemütlichen Grandma's Coffee House. Am Abend des Tages kamen wir geschafft, aber glücklich wieder in unserer Unterkunft an. Traumhaft schön !!!

Natürlich musste für die Jungs noch ein Surfkurs auf Maui her. 😉 Gebucht hatten wir diesen bei den Maui Surfer Girls, die spezielle Familienkurse anbieten. Während die Jungs sich in die Wellen stürzten, saß ich derweil am Strand und schrieb an meinem Blog weiter. Sonst komme ich ja kaum dazu. 😳

Für den Besuch des Haleakalā-Kraters benötigt man normalerweise ein Permit, um die Anzahl der Besucher zu regulieren und ein überfülltes Erlebnis zu vermeiden – das gilt vor allem für den Sonnenaufgang und -untergang. Da die Fahrt dorthin etwa eine Stunde dauert, hieß es für uns: Wecker auf 03:45 Uhr stellen. Doch der Abend vor unserer geplanten Tour brachte eine überraschende Wendung: Beim Entspannen am Pool trafen wir auf ein deutsches Pärchen, das ebenfalls den Krater besichtigen wollte. Sie informierten uns leider darüber, dass der Haleakalā-Krater wegen der aktuellen Waldbrände gesperrt sei. 😳 OH NEIN!!!

Leider blieb die Situation auch in den folgenden Tagen unverändert, sodass wir Maui verlassen mussten, ohne dieses atemberaubende Naturschauspiel erlebt zu haben… Ein guter Grund, um wiederzukommen! 😉

Übrigens:

Der Haleakalā-Krater, gelegen im Herzen des Haleakalā-Nationalparks auf Maui, ist ein beeindruckendes Naturwunder, das Besucher in seinen Bann zieht. Der Krater, der sich auf über 3.000 Metern Höhe befindet, bietet eine mondähnliche Landschaft, die so surreal und faszinierend ist, dass man sich fast auf einem anderen Planeten wähnt. Die vulkanische Geschichte des Kraters ist allgegenwärtig: Lavabrocken und erstarrte Aschefelder zeugen von vergangenen Eruptionen, die dieses atemberaubende Terrain geformt haben.

Besonders berühmt ist der Haleakalā für seine spektakulären Sonnenaufgänge und -untergänge. Viele Besucher brechen in den frühen Morgenstunden auf, um den Sonnenaufgang über den Wolken zu erleben – ein unvergesslicher Moment, bei dem die ersten Sonnenstrahlen den Krater in ein goldenes Licht tauchen. 

Der Krater ist nicht nur ein geologisches Highlight, sondern auch ein spiritueller Ort für die einheimischen Hawaiianer. Der Name „Haleakalā“ bedeutet „Haus der Sonne“ und ist eng mit den Legenden und Mythen der hawaiianischen Kultur verwoben. Für viele ist der Besuch dieses Ortes daher nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch eine Reise in die kulturelle Tiefe Hawaiis.

Obwohl der Aufstieg in die dünne Höhenluft anstrengend sein kann, wird man mit Ausblicken belohnt, die ihresgleichen suchen. Der Haleakalā-Krater ist ein Ort, den man mindestens einmal im Leben besucht haben sollte.

Nachdem wir die malerische Ostküste entlang der berühmten Road to Hana erkundet hatten, stand als nächstes die Westküste von Maui auf unserem Plan. Besonders beeindruckend fanden wir die West Maui Mountains mit ihren üppig grünen Berghängen. Die Straße schlängelt sich malerisch entlang der Küste, vorbei an wunderschönen Sandstränden und versteckten Buchten, eingebettet in eine einsame, unberührte Landschaft.

Die Strecke, die etwa 32 Kilometer lang ist, führte uns durch atemberaubende Panoramen und bot immer wieder faszinierende Ausblicke auf das azurblaue Meer und die majestätischen Berge. Wir haben uns viel Zeit gelassen, um die Schönheit der Umgebung in vollen Zügen zu genießen – insgesamt haben wir etwa drei Stunden für die Fahrt benötigt.

Hier ein paar Eindrücke davon:

Anbei noch ein paar weitere Eindrücke von Maui und bevor es nun nach San Francisco weiter geht, möchte ich noch ein paar Worte zu Lahaina (der Ort, der letztes Jahr vollständig abgebrannt ist) loswerden. 

Der Brand in Lahaina, einer historischen Stadt auf der Insel Maui in Hawaii, ereignete sich im August 2023 und richtete verheerende Schäden an. Durch starke Winde angefacht, breitete sich das Feuer schnell aus und zerstörte einen Großteil der Stadt, darunter viele historische Gebäude. Zahlreiche Menschen verloren ihr Zuhause, und es gab viele Todesopfer zu beklagen. Der Brand zählt zu den schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Hawaiis und hat die Gemeinschaft tief erschüttert. Rettungskräfte und Freiwillige arbeiten unermüdlich daran, den Betroffenen zu helfen und die Stadt wieder aufzubauen. Auch wir sind an Lahaina vorbeigefahren, die Stadt ist vollkommen abgeriegelt für Touristen. Man fährt jedoch oberhalb dieser Stadt vorbei und kann somit einen Blick darauf werfen. Mir ist das sehr nah gegangen, vor allem weil die Straße mit Kreuzen der bei dem Brand ums Leben gekommenen Menschen gesäumt ist. noch heute sind viele Menschen obdachlos und leben in Notunterkünften. Auch das ist Maui 😢