New York ist eine Stadt, die niemals schläft, voller Energie, Kreativität und unendlicher Möglichkeiten. Ihre weltbekannte Skyline, die pulsierenden Straßen und die kulturelle Vielfalt machen sie zu einem Ort, der jeden in seinen Bann zieht. Wir wählten ein Hotel mitten am Times Square und waren somit mittendrin😉 4 Tage Zeit nahmen wir uns für diese unglaubliche Stadt.
Am späten Nachmittag landeten wir auf dem JFK Flughafen, und nach einigen Überlegungen, wie wir am besten nach Manhattan kommen, entschieden wir uns für ein Yellow Cab. Schließlich wollten wir mindestens einmal mit einem dieser legendären Taxis fahren. Die Fahrzeit war eigentlich mit 40 Minuten angesetzt, aber typisch New York, es dauerte schließlich 1,5 Stunden. Auch das gehört zu dieser Stadt dazu. Durch eine große Demo in Manhattan war das Taxi dann nicht einmal in der Lage, bis zum Times Square durchzukommen. Viele Straßen waren gesperrt, und so legten wir die letzten 300 Meter mit all unseren Koffern zu Fuß zurück. 😳
Unser Hotel, das Riu Plaza, war perfekt gelegen – direkt am Times Square. Von hier aus konnten wir entweder bequem zu Fuß oder per U-Bahn die Stadt erkunden. New York ist wahnsinnig voll und laut, was wir normalerweise nicht so mögen, aber uns gefiel es. Zudem spielte das Wetter auch noch mit, 24 Grad und Sonne.
Den ersten Tag wollten wir gern mit der Fähre nach Liberty Island fahren. Diese Fähre ist kostenlos und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan, was die Überfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Den Rest des Tages planten wir für Top of the Rock ein. Top of the Rock, die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers, befindet sich auf einer Höhe von etwa 260 Metern (850 Fuß) über dem Boden und bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick über New York City, mit der beeindruckenden Skyline von Manhattan, dem Central Park und dem Empire State Building in perfekter Kulisse. Übrigens entstand hier das berühmte Bild der Bauarbeiter, die auf einem Balken schwebend über den Straßen von Manhattan frühstücken, diese symbolisierten den Mut und die Unerschütterlichkeit jener Männer, die das Rockefeller Center errichteten und die gewaltige Höhe ihrer Arbeit meisterten.
Die Aussichtsplattform ist weniger überlaufen als andere, wir konnten einen Time Slot vorab buchen und waren innerhalb von 10 Minuten oben ….. sehr entspannt. Ein tolles Erlebnis für uns😉
Um unseren ersten Eindruck von New York zu gewinnen, starteten wir, wie auch in anderen Städten, mit einer Stadtrundfahrt im Big Bus – der perfekte Beginn für unser Abenteuer in der Stadt, die niemals schläft. 😉 Wir hatten uns im Voraus zwei Sehenswürdigkeiten ausgesucht, bei denen wir aussteigen wollten, um den Tag nicht nur mit Sightseeing zu verbringen (das war besonders Nick wichtig!). Unser erster Halt war das World Trade Center. Leider war das Museum an diesem Tag geschlossen – aus welchem Grund auch immer 😳. Dennoch konnten wir die beiden beeindruckenden Pools, den North Pool und den South Pool, besuchen. Diese befinden sich an den Standorten der einstigen Zwillingstürme und sind heute bewegende Gedenkstätten für die Opfer des 11. September 2001. Die in den Rändern eingravierten Namen der Opfer haben uns berührt.
Unser zweiter Stopp war die berühmte Brooklyn Bridge, die mit ihrem stolzen Alter von etwa 140 Jahren zu den schönsten Brücken der Welt zählt. Und das kann ich absolut nachvollziehen – ich hätte noch ewig oben bleiben können! 😉 Die Brücke verbindet Manhattan und Brooklyn mit einer beeindruckenden Eleganz. Ein Spaziergang über ihre Holzplanken bietet atemberaubende Ausblicke auf die Skyline von New York und den East River – meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Besucher.
An unserem letzten Tag wollten wir noch in den Central Park, gerade mal 3 Metro Stationen entfernt. Nick hatte mittlerweile keine Lust mehr, so das er auf den halben Tag auf dem Hotelzimmer verbrachte. Hatte er sich gewünscht😍 da ist man in der tollsten Stadt der Welt und dann das !!!!
Der Central Park, mit einer beeindruckenden Fläche von 3,41 Quadratkilometern, ist eine grüne Oase inmitten des hektischen New York City. Seine weitläufigen Wiesen, idyllischen Seen und verschlungenen Pfade bieten eine perfekte Auszeit vom Großstadtrummel. Nach kurzer Überlegung, ob wir mit dem Rad durch den Park fahren sollten, ging es dann doch zu Fuß weiter – mit dem Rad kommt man schließlich nicht überall hin. Natürlich haben wir nur einen kleinen Teil gesehen, denn der Park ist wirklich riesig! Schön war’s 😍
Anbei ein paar weitere Eindrücke von New York.
Weiter geht unsere Reise durch Neuengland! Wir werden durch fünf Bundesstaaten fahren: Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire und Rhode Island. Auf dem Plan stehen ein Besuch in Boston, die Erkundung von Cape Cod und schließlich ein Abstecher nach Long Island, wo uns die mondänen Hamptons erwarten. Und überall begegnen uns diese hübschen Häuser aus Holz 😍
Burlington
Am letzten Tag in New York holen wir unser Auto am Flughafen ab. Diesmal bekommen wir einen VW Atlas, der nur für den amerikanischen Markt hergestellt wird – quasi das Pendant zum Touareg in Deutschland. Also richtig viel Platz für unsere vier Gepäckstücke. 😉 Wir fahren die bisher längste Strecke bis nach Burlington. Hier haben wir unser einziges Motel gebucht, und wir sind gespannt. Als wir ankommen, finden wir es zauberhaft. Der Besitzer betreibt nebenan sogar ein Autokino mit vier Leinwänden! 😳 Somit liegt es nahe, das er die Zimmer im Motel nach Kinoklassikern benannt hat, wir waren im Bonnie und Clyde😉
Burlington gehört zum Bundesstaat Vermont in den USA. Es ist die größte Stadt in Vermont und liegt am Ufer des Lake Champlain. Hier verbringen wir zwei Nächte und geraten zufällig in ein Speedbootrennen, diese Boote erreichen bis zu 100 km/h auf dem Wasser. 😉
Ein Tipp von mehreren Reisebloggern ist der Besuch der berühmten Ben & Jerry’s Fabrik in Waterbury. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Eine Führung hatte ich schon ein paar Tage vorher gebucht – es ist wieder mal typisch amerikanisch, wird hier jede Menge Unterhaltung geboten, und das Ganze ist sehr lebhaft gestaltet. 😉
Wir wurden durch die oberen Bereiche der Eisfabrik geführt und bekamen einen spannenden Einblick in die Geschichte und die Herstellung von Ben & Jerry’s. Natürlich gab es auch eine Kostprobe: die neueste Kreation, ein Mango-Eis – sehr lecker!
Ein Highlight war auch der kleine „Friedhof“ auf dem Gelände, wo Eissorten beerdigt sind, die es nicht mehr auf den Markt geschafft haben. Derzeit gibt es übrigens 53 verschiedene Sorten. Bin gespannt, was die sich noch so einfallen lassen. 😉
White Mountain
Am nächsten Tag ging es weiter nach North Conway, einer Kleinstadt in den White Mountains von New Hampshire. Hier tummeln sich vor allem Natur- und Outdoor-Liebhaber. Durch North Conway fließt der Saco River, der zahlreiche Möglichkeiten zum Schwimmen, Kajakfahren und Kanufahren bietet. Spontan entschieden wir uns, zwei Kajaks zu mieten. Mit einem Kleinbus wurden wir 5 Meilen flussaufwärts gebracht, um dann gemütlich mit der Strömung zurück zu paddeln - am Anfang war es noch sonnig. Ab der Hälfte setzte dann leider Regen ein 😳, aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht!
Nantasket Beach
Auf dem Weg nach Nantasket Beach durchquerten wir Kennebunkport und Ogunquit – was für zwei charmantes Städtchen! Die vielen bunten Holzhäuser waren einfach zuckersüß, und es ist kein Wunder, dass sich die Familie Bush hier niederließ. In Ogunquit aßen wir auch das erst Mal die beliebte Lobster Roll (Hummer im Brötchen). Leider hatten wir nur wenig Zeit und fuhren weiter nach Nantasket.
Die nächsten drei Tage verbrachten wir im Nantasket Beach Resort, direkt am Strand gelegen, mit Pool 😉 wir hatten Lust wieder im Meer zu baden und die Jungs wollten Angeln.
Nantasket Beach liegt in Hull, Massachusetts, nur eine kurze Fahrt mit der Fähre von Boston entfernt. Der breite Sandstrand ist ideal zum Entspannen, Schwimmen und Sonnenbaden und bietet atemberaubende Ausblicke auf den Atlantik. Das Wetter wurde zum Glück auch wieder besser 😉 Wir verbrachten die Tage mit Muscheln sammeln, angeln und ein Tagesausflug nach Boston.
Boston
Unsere Tagesausflug nach Boston begann mit einer Fährfahrt von Hull, einer entspannten und zugleich schnellsten Möglichkeit, in die Stadt zu gelangen. Die 40-minütige Überfahrt führte uns durch die Bostoner Bucht, wo wir die beeindruckende Skyline der Stadt und die umliegenden Inseln bewundern konnten.
In Boston angekommen, stand der Freedom Trail auf unserem Programm. Dieser 4 Kilometer lange historische Pfad führt zu 16 bedeutenden Stätten aus der amerikanischen Revolutionszeit, darunter das berühmte Paul Revere's House und die Old North Church. Boston, eine der ältesten Städte der USA und die Hauptstadt von Massachusetts, ist tief verwurzelt in der Geschichte der amerikanischen Revolution. Heute ist die Stadt nicht nur für ihre reiche Geschichte bekannt, sondern auch für ihre erstklassigen Universitäten wie Harvard und MIT sowie ihre lebendige Kulturszene.
Der Einfluss der Engländer ist in Boston allgegenwärtig, das spürt man vor allem durch die zahlreichen Pubs und historischen Gebäude, die das Stadtbild prägen. Was uns an Boston besonders gefallen hat, ist, dass man fast alles zu Fuß erkunden kann. Mit gerade mal 650.000 Einwohnern ist die Stadt überschaubar und angenehm zu durchlaufen.
Ein weiteres Highlight war der Quincy Market, ein historischer Marktplatz aus dem frühen 19. Jahrhundert, der heute mit seinen zahlreichen Essensständen, Geschäften und Straßenkünstlern ein beliebtes Touristenziel ist. Hier gab es unglaublich leckeres Essen 😉
Am Ende des Trail entschieden wir uns, den Rückweg mit der Fähre anzutreten. Es war die perfekte Gelegenheit, Boston noch einmal vom Wasser aus zu erleben. Schön war’s 😉
Cap Cod
Weiter geht’s nach Cape Cod, das ist eine Halbinsel an der Ostküste von Massachusetts in den Vereinigten Staaten. Sie ist bekannt für ihre malerischen Strände, charmanten Küstenstädte und historische Bedeutung. Die Halbinsel erstreckt sich in den Atlantischen Ozean und ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die sowohl die natürliche Schönheit als auch die entspannte Atmosphäre schätzen. Diese Halbinsel hat zudem eine reiche Geschichte, die bis in die frühe Kolonialzeit zurückreicht. Die Mayflower, das Schiff, das die Pilgerväter nach Amerika brachte, landete 1620 zunächst in Provincetown (an der äußersten Spitze von Cape Cod), bevor sie nach Plymouth weitersegelte.
Auf Cape Cod verbrachten wir zwei entspannte Tage am Strand und ein Besuch in Provincetown, auch Pt genannt😉. Diese Stadt ist auch bekannt für ihre reiche künstlerische Szene, ihre LGBTQ+-freundliche Atmosphäre. Bei unserer Ankunft fand gerade der Pride Carneval statt. Herrlich ❤️
Hier noch ein paar Bilder aus Provincetown.❤️
Wir hatten auf Cape Cod eine besonders schöne Unterkunft, das Village Inn.
Long Island
Und so ging es zu unserer letzten Unterkunft und damit auch zum Ende unserer Reise quer durch Amerika. Anstatt den Umweg über New York City zu nehmen, entschieden wir uns für eine Fähre von New London nach Long Island. Diese Fahrt dauerte etwa 90 Minuten und bot uns die perfekte Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen und die frische Meeresbrise zu genießen.
Wir legten am äußersten Zipfel von Long Island an, in einem kleinen Ort namens Orient. Von hier aus waren es nur noch etwa 45 Minuten bis zu unserer Unterkunft. Diesmal haben wir in einem charmanten Wohnwagen übernachtet, der im idyllischen Garten einer unglaublich netten Familie stand. Der perfekte Ort, um die letzten Tage unserer Reise in Ruhe ausklingen zu lassen.
Die Lage war einfach fantastisch – in die berühmten Hamptons, mit ihren eleganten Villen und malerischen Stränden, brauchten wir gerade mal 30 Minuten. Long Island selbst ist eine wunderschöne Insel im Südosten des Bundesstaates New York, die sich etwa 190 Kilometer in östliche Richtung von New York City erstreckt. Umgeben vom Atlantischen Ozean auf beiden Seiten, bietet Long Island eine faszinierende Mischung aus Natur und Luxus.
Natürlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, einen Abstecher in die Hamptons zu machen. Schließlich sind die Hamptons nicht nur für ihre atemberaubenden Häuser bekannt, sondern auch als das Sommerziel schlechthin für wohlhabende New Yorker. Musste ich einfach sehen! 😉 traumhaft !!!!
Erstmal ein paar Bilder von unserer Unterkunft und von den traumhaften Stränden❤️
Wir genossen die letzten Tage, schauten uns die Hamptons an, fuhren die Meadow Lane (Straße der Milliardäre) entlang und genossen den Angelausflug mit Capt. Whittaker….
Long Island war wirklich der perfekte Abschluss für unsere Reise durch Amerika.